Windenergie im Norden Madagaskars
Madagaskar, Region Antsiranana, Ramena
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Die lokale Organisation Mad'Eole plant, einen mit dem Stromnetz verbundenen Windpark mit einer Kapazität von 1.2 MW zu bauen. Das Projekt trägt dazu bei, die Entwaldung zu minimieren, die Energieversorgung zu stabilisieren, Arbeitsplätze für lokale Arbeiter zu schaffen und die Wasser- und Luftqualität zu verbessern.
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| Statt Strom aus Diesel... | ... saubere Energie aus Wind |
Die Energieversorgung in der Stadt und der Umgebung von Antisarana, am nördlichen Zipfel von Madagaskar, ist instabil. Der hohe Öl- und Elektrizitätspreis haben die Nachfrage nach Feuerholz und Holzkohle stark gesteigert, was die lokalen Waldbestände in Gefahr bringt. Elektrizität wird heute durch die Verbrennung von Diesel oder Schweröl erzeugt (siehe Bild links), was neben den CO2-Emissionen auch zu starker Luftverschmutzung vor Ort führt.
Das Projekt, welches die erste Windfarm in Madagaskar aufbaut, hat einerseits zum Ziel, die Knappheit in der Energieversorgung zu überbrücken, andererseits soll durch den Bau der Windfarm in Ramena (25 km von Antisarana entfernt) klimaneutraler und erneuerbarer Strom erzeugt werden. Die Windfarm wird sechs Turbinen mit einer Kapazität von je 200 kW beinhalten.
Die Windfarm ist ein erster Schritt in einem grösseren Programm, welches das Ziel hat, den ganzen Markt im Indischen Ozean mit Windturbinen von höchster Qualität zu versorgen und die Turbinen weitgehend in der Region herzustellen. Dadurch ist das Projekt in Ramena der Startschuss für einen Technologietransfer.
Jede Turbine wird den CO2-Ausstoss um etwa 350 t CO2 pro Jahr reduzieren, was zu einer Gesamtreduktion von 31'500 t CO2 in den ersten fünfzehn Jahren führt.

