Gut für das Klima und gut für die Menschen

Ein Klimaschutzprojekt muss mehr erreichen als das Klima zu schützen.
Ein Klimaschutzprojekt muss für die Menschen da sein.
Ein Klimaschutzprojekt muss beides miteinander verbinden.

Seit der Firmengründung im Jahre 2007 haben wir bei der Kompensation von CO2-Emissionen mit Klimaschutzprojekten aller Art zu tun. Wenn man sich so lange wie wir mit der Thematik auseinandersetzt, erkennt man unweigerlich Schwachstellen an kommerziellen Klimaschutzprojekten.

Aus dieser Tatsache heraus entstand bei uns eine eigene Vision, wie aus unserer Sicht Klimaschutzprojekte aufgestellt sein müssten. Mit PROJECT TOGO ist es uns gelungen, unsere Vision eines Projektes in die Tat umzusetzen. Bei diesem Projekt sprechen wir von echter Nachhaltigkeit bei der Entwicklung einer gesamten Region. Die tatsächliche CO2-Bindung durch die Aufforstung von mehr als 20.000 ha verbinden wir untrennbar mit lokalem Engagement in den Bereichen Energie, Wasser, Gesundheit, Bildung und Soziales.

Nur indem wir den Mensch und nicht das Klima in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten stellen sind dauerhafte Veränderungen im Verhalten und somit aktiver und nachhaltiger Klimaschutz möglich. Glauben wir der Wissenschaft, so ist der Klimawandel antrophogen, also menschengemacht. Deshalb setzen wir gerade dort an. Nur wenn es uns gelingt, Verhaltensweisen zu ändern, nur wenn es uns gelingt durch dauerhafte Präsenz an einer aktiven Veränderungen der Lebensbedingungen mitzuwirken, werden wir langfristige Erfolge im Kampf gegen den Klimawandel erzielen. 

Mit unserem Projekt möchten wir einen aktiven Beitrag zu Veränderungen bei Klimaschutzprojekten leisten. Wir möchten Schrittmacher und Wegbereiter für eine neue Form von Projekten sein, in denen der Mensch und sein Handeln im Vordergund steht.

Das Projekt

Im Rahmen des Klimaschutzprojektes werden insgesamt mehr als 20.000 ha aufgeforstet. Dabei werden bisher ungenutzte Brachflächen, die vormals (mehr als 60 Jahre zurückliegend) bewaldet waren, wieder mit einheimischen Baumarten, wie z.B. dem Gmelin, Neem, Anakardium und Famboyant aufgeforstet. Die Pflanzung erfolgt in fest definierten Baumgruppen, die wir per GPS einmessen. Mit dieser Naturschutzzone werden wir die Erosion eindämmen, das Mikroklima verbessern und ein echter Schutzraum für die Tierwelt geschaffen.

Das Klimaschutzprojekt hat eine Laufzeit von 50 Jahren und wird gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung umgesetzt. Nach dem Aufbau der Baumschulen und der Pflanzung der Setzlinge, wird das Areal durch ausgebildete Forstmitarbeiter überwacht. Zu deren Aufgabe zählt unter anderem die Wachstumsüberwachung, die Dokumentation von Schädlings- und Krankheitsbefall sowie deren Bekämpfung.

Woran erkennen wir, dass es funktioniert?

Für Klimaschutzprojekte liegen kaum Langzeitstudien vor, die über die sozio-ökonomischen Auswirkungen Auskunft geben. Daher basiert unser Vorgehen in dem Projekt zwangsläufig auf einer Mischung aus Erfahrungen, Berichten von anderen Projekten und Annahmen über die Zukunft. Es ist eine Frage der Redlichkeit einzugestehen, dass wir vieles nicht wissen können. Um so wichtiger ist es, unvoreingenommen den richtigen Weg zu suchen. Es kommt entscheidend darauf an, getroffene Annahmen regelmäßig mit dem realen Projektverlauf abzugleichen.

Was kommt danach?

In einem Aufforstungsprojekt wie PROJECT TOGO sind viele fleißige Hände notwendig. Das Projektareal muss gekennzeichnet, Brandschneisen und Wege angelegt, Baumschulen errichtet, Brandmeldetürme aufgestellt und Setzlinge gepflanzt werden. Für all diese Arbeiten brauchen wir die Menschen vor Ort.

Was aber wenn die Baumschule errichtet, die Wege angelegt und die Setzlinge im Boden sind? Waspassiert dann mit den vielen Helfern? Es ist unsere Aufgabe schon heute darüber nachzudenken und für langfristige Erwerbsmöglichkeiten, auch außerhalb von PROJECT TOGO zu sorgen. Schon heute bieten wir im Rahmen sozialer Verbesserung beispielsweise gezielte Workshops und Lehrgänge im Bereich Tierzucht an.

Eine projekteigene Schaf- und Rinderherde (60 Mutterschafe, 3 Böcke und 20 Rinder mit einem Bullen) sorgen einerseits dafür, dass nachwachsendes Savannengras niedrig gehalten wird und dient andererseits in den Lehrgängen als Musterherde. So lernen die Menschen vor Ort den sicheren Umgang bei der Züchtung von Tieren in Familienbetrieben. Die Zuchtergebnisse aus den PROJECT TOGO - Herden werden als eine Form von Starthilfe an die jeweiligen Lehrgangsteilnehmer zur Weiterzucht übergeben.

Damit unterstützen wir den regionalen Fleischmarkt, erweitern das Nahrungsmittelangebot mit wertvoller proteinreicher Kost und sorgen für Einkommensmöglichkeiten in den Familien.. 



Nachhaltige Energie

Sauberes Trinkwasser

Bessere Gesundheit

Bildung für die Zukunft

Soziale Verbesserungen