efficient cookstoves
Energieeffizienz
ruanda

Efficient Cookstoves

Bugesera District, Südosten von Ruanda* 

Das Klimaschutzprojekt wurde vom Gold Standard als Leitprojekt im ersten Micro-PoA registriert und bestätigt, dass die Methoden, die zur Ersparnis von Kohlenstoff zusammen mit Sozial-, Gesundheits- und Sozialleistungen für einige der ärmsten Gemeinschaften in Ruanda verwendet werden.

Das Projekt basiert im Bugesera-Distrikt im Südosten Ruandas, einem relativ trockenen und tief liegenden Gebiet des Landes, wo eine starke Entwaldung zu einer erheblichen Bodenerosion und zum Verlust der Artenvielfalt an Ackerland und Wald geführt haben.

Die Familien, die die energieeffizienten Öfen erhalten, profitieren davon, indem sie ihre Brennstoffkosten um etwa 50% reduzieren, Zeit und Geld sparen und gefährdete Waldgebiete vor Übernutzung schützen. Neben der Reduzierung des Brennstoffs haben die Familien einen signifikanten gesundheitlichen Nutzen wie die Öfen Reduzieren Sie die Innenrauchbelastung um über 70%. Da Lungenentzündung mehr Menschen in Ostafrika tötet als Malaria, ist dies ein großer Beitrag für die Gesundheit der Gemeinschaft in den kommenden Jahren.

Die anfängliche Produktion und der subventionierte Vertrieb der in Ruanda gebauten Öfen wurde von Climate Corporation Australia finanziert, wobei die Partnerschaft in Zusammenarbeit mit ihrer europäischen Niederlassung in Österreich durchgeführt wurde. Dieser Prozess wird die dringend benötigte lokale Beschäftigung in Ruanda während der Produktions- und Installationsphase des Projekts sowie das Personal, das zur Unterstützung der Gemeinschaft durch Ausbildung und Wartung der Kochherde eingesetzt wird, schaffen.

Das Vertrauen der Community wird durch die Verwendung eines lokal hergestellten und unterstützten Produkts sichergestellt. Das Design der Öfen wurde von co2balance verfeinert, basierend auf ihren früheren erfolgreichen Projekten in Ostafrika, mit lokalen Inputs, um den Bedürfnissen der Gastgemeinschaften gerecht zu werden.

Die erste Anrechnungsphase für dieses Projekt beträgt sieben Jahre, über die nach Schätzungen das Projekt rund 840.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen wird. Nach der jährlichen Verifizierung durch den Gold Standard werden die Verified Emissions Reduction (VER) Credits an Organisationen in entwickelten Ländern verkauft, die das Projekt durch den Ausgleich ihrer eigenen CO2-Emissionen weiter unterstützen wollen.

Das Projekt erfüllt folgende Global Goals:

Ruanda

*Ruanda

Dürren und Starkregen mit erheblichen Folgen für die Landwirtschaft.

Der Klimawandel stellt für das kleine afrikanische Land Ruanda, zwischen Uganda und dem Kongo gelegen, eine zunehmend größer werdende Herausforderung dar.
Festgestellt werden können bereits Veränderungen in den Niederschlagsmustern. Insbesondere lang anhaltende Dürreperioden von extremen Starkregen abgelöst, wirken sich negativ auf die Bevölkerung und die regionale Landwirtschaft aus.

Dabei passiert in Ruanda schon eine ganze Menge in Sachen Klimaschutz. Bereits seit 2008 sind Plastiktüten vollständig verboten. An den Grenzen Ruandas wird die Plastiktüteneinfuhr so stark und konsequent kontrolliert wie anderswo der Drogenschmuggel. Nicht einmal in Klarsichtfolie verpacktes Toastbrot ist erlaubt. Mit regelmäßigen Razzien und hohen Strafen wird dafür gesorgt, dass die Verbote auch eingehalten werden. Auch auf die Umweltbildung der nächsten Generation, der Kinder, wird bereits besonders großes Augenmerk darauf gelegt ihnen zu vermitteln, wie sich der Konsum von Plastiktüten auf das Klima und die Umwelt auswirken kann. 

Der Fünfte Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (iPCC) prognostiziert einen mittleren Temperaturanstieg von ein bis drei Grad Celsius bis 2050 und von drei bis fünf Grad Celsius bis 2100.  Die IPCC-Prognose sagt zudem eine Zunahme des Jahresniederschlags für den Norden und Westen Ruandas voraus.  Die Topographie Ruandas mit seinen steilen Hängen und die Veränderung der Land- sowie Bodennutzung in Folge der hohen Bevölkerungsdichte werden in Verbindung mit dem Klimawandel in Zukunft voraussichtlich zu vermehrten Hochwasserereignissen führen. 

Ruandas Bevölkerung wächst sehr schnell und die natürlichen Ressourcen des Landes sind auch aufgrund der geringen Fläche begrenzt. Dadurch steigen die Umweltprobleme. Durch zu intensive Nutzung und Erosion wer- den immer mehr Böden zerstört und die landwirtschaftlich nutzbare Fläche schrumpft. Die Folgen des Klimawandels, wie Dürren und Starkregen, verstärken vor allem in ländlichen Gegen- den dieses Problem. Die Folgen des Klimawandels haben zu- dem Auswirkungen auf die Seen, Flüsse und andere wichtige Wasserquellen. Dies kann Folgen für die Verfügbarkeit von Wasser für Wasserkraft und die Wasserversorgung in Kigali haben, wo es bereits heute schwierig ist die Bedürfnisse der Nutzer zu erfüllen.

Die ruandische Regierung unterstützt daher Terrassierungs- und Ressourcenschutzprogramme. Außerdem bemüht sich die Regierung intensiv darum, die unkontrollierte Abholzung der Wälder einzudämmen und die verbliebenen Wälder unter Schutz zu stellen.      

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