Projektdetails
Was
wir machen und
wie wir es machen...

KEINE Geheimnisse!

Das Internet hat seine Nutzer erzogen: Heute will man nicht mehr nur wissen, dass etwas passiert, man will wissen, warum und wie es passiert. Geheimnisse sind nur in Ausnahmen erlaubt, Transparenz ist die Regel – und wird längst eingefordert.“
Sascha Lobo, Autor

Für die natureOffice GmbH ist der Gold Standard
nicht mehr der präferierte Standard für Waldprojekte!

PROJECT TOGO, zertifiziert im Gold Standard - PROJECT TOGO verlässt den Gold Standard

Nachdem wir mit PROJECT TOGO bewiesen haben, dass wir alle Kriterien des Gold Standards erfüllen, haben wir uns die Frage nach dem weiteren Mehrwert für PROJECT TOGO bei einem Verbleib im Gold Standard gestellt. Da wir mit dem Projekt von hause aus viel transparenter sind, als der Gold Standard fordert, nachdem wir im Projekt ganz konkret soziale Mehrwerte schaffen, die so vom Gold Standard gar nicht

eingefordert werden - sind wir mehr denn je davon überzeugt, dass das Projekt, die lokalte Bevölkerung und unsere Kunden mehr davon haben, wenn wir genau so weiter machen wie bisher und das durch den Austritt eingesparte Geld direkt ins Projekt stecken und echte lokale Mehrwerte schaffen.

Von Märchen und Mythen...

Eines dieser sich hartnäckig haltenden Märchen ist, dass der Gold Standard der beste Klimaschutzstandard ist, der den größten Wert auf soziale Projekte legt und vom WWF ist. Tatsache ist, dass der Gold Standard vor vielen Jahren von einer ganzen Reihe NGOs, darunter auch der WWF, initiiert wurde und das bei heute das deutsche Umwelt-

ministerium einer der größten Finanzunterstützer des Gold Standard ist. Für natureOffice ist der Gold Standard gleichwertig zu den anderen Standards wie VCS, REDD oder Plan Vivo. Eine besondere inhaltliche Leistung bei den Kriterien können wir nicht erkennen.

PROJECT TOGO ist ein Naturwald-
aufforstungsprojekt
, begonnen im CARBONFIX

Keine Holznutzung! Kein Einschlag! Kein Holzverkauf!

Nach der ersten Zertifizierung, durchgeführt vom TÜV Süd, wurde der Klimaschutzstandard  CarbonFix an den Gold Standard verkauft und ist in im Gold Standard aufgegangen. Auch die Transition von CarbonFix zu Gold Standard hat PROJECT TOGO erfolgreich umgesetzt. Die letzte Zertifizierung im Rahmen des Gold Standards fand 2017/2018 durch die Hamburger Prüfungsgesellschaft GFA statt. Der Zertifizierungsbericht wurde im Januar 2018 vom Gold Standard akzeptiert und genehmigt. 

Doch nun, nachdem PROJECT TOGO bewiesen hat, dass es alle Kriterien des Gold Standards einhält, ist es Zeit den Gold Standard zu verlassen und in einer anderen Form das Projekt erfolgreich weiter zu führen.
Der Gold Standard hat sich, aufgrund seiner für PROJECT TOGO unkalkulierbaren Regeländerung, zum Hochrisiko Standard entwickelt.

PROJECT TOGO Prüfberichte

Welcher Klimaschutzstandard ist der beste?

Diese Frage wird uns seit Jahren gestellt und seit Jahren lassen wir diese Frage
konsequent unbeantwortet. Die richtige Frage müsste eigentlich anders lauten: 

Welches Klimaschutzprojekt passt zu mir oder zu 
unserem Unternehmen und was will ich mit meinem Klimaschutzengagemet erreichen und mit welchem Projekt kann ich das am besten tun? 


Nach all den vielen Jahren die wir nun im Klimaschutz tätig sind, sind wir mehr
denn je davon überzeugt, dass 

der Klimaschutzstandard zunächst über die Qualität und die Mehrwerte eines Klimaschutzprojektes
nichts aussagt.


Ein Klimaschutzstandard gibt lediglich Vorgaben, an die sich die Projektierer
halten müssen, um eine Zertifizierung zu erlangen. Diese Vorgaben werden dann
regelmäßig geprüft und kontrolliert.

Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Projekte die nicht zertifiziert sind
schlechter oder von minderer Qualität sind - ganz im Gegenteil. 

Die Zertifizierung eines kleinen Aufforstungs-
projektes kostet, rechnet man interne und externe
Kosten zusammen, schnell mal 400.000 € und mehr. 


Geld, dass über die Zertifikate zusätzlich erwirtschaftet werden muss.

Das macht Klimaschutzprojekte zum einen teuer und erhöht die Risiken im Projekt. Schließlich laufen Klimaschutzprojekte, je nach Typ zwischen 7 und 50 Jahren.
In dieser Zeit verpflichtet man sich nicht nur die jeweiligen Kriterien des gewählten Standards zu erfüllen und diese prüfen und kontrollieren zu lassen, sondern man ist auch Regeländerungen der Klimaschutzstandards, die sich meist auf der Kostenseite niederschlagen, ausgeliefert.

Konkret bedeutet das, dass Projektierer zu Beginn eines Projektes eine Projektkalkulation erstellen (bei einer Projektlaufzeit von bis zu 50 Jahren an sich schon eine Herausforderung), die dann vom jeweiligen Standard auf Plausibilität geprüft wird.

Was bei diesen Plausibilitätsprüfungen nicht ins Gewicht fällt, mitunter aber große Risiken birgt, sind Veränderungen und Regelanpassungen innerhalb der Klimaschutzstandards, da diese, wie im Falle des Gold Standards immer auch rückwirkend auf bereits laufende Projekte angewandt werden.

aktuelles Beispiel

Regeländerung Zertifikatstyp Gold Standard

Hat man bisher bei Aufforstungsprojekten, zum Beispiel bei einer Naturwaldaufforstung, die zu 100% zusätzlich sind, also sich ausschließlich über den Verkauf der Zertifikate finanzieren, Zertifikate nach der Pflanzung der Bäume und entsprechender Zertifizierung erhalten, die man verkaufen und die die Käufer zur Erreichung von Klimaneutralität einsetzen konnte, gibt es seit 2017 nur noch Zertifikate mit einer Laufzeit von fünf Jahren.
Die aber zur Erreichung der Klimaneutralität nicht eingesetzt werden dürfen!

Abgesehen davon, dass solche Zertifikate nicht verkaufbar sind,  ist das eine für eine Projektbeitreiber nicht vorhersehbare Regeländerung die sich auch in der Projektkostenkalkulation nicht wiederfindet.

So müssen nun Projektbetreiber für Aufforstungsprojekte oft bis zu 10 Jahre länger warten um verkaufbare Zertifikate zugeteilt zu bekommen. Das ist besonders für Naturwaldaufforstung, also Projekte in denen das Holz nicht zum Verkauf vorgesehen ist, ein unlösbares Problem.

Dem Gold Standard ist das nach eigenen Aussagen egal - die neuen Regel gelten für alle Projekte, auch für bereits laufende rückwirkend.


Entwickelt sich dann der zu erzielende Preis für ein CO2-Minderungszertifikat nicht wie anfangs kalkuliert, kommt ein Klimaschutzprojekt schnell in finanzielle Bedrängnis.

Vertrags- bzw. Regeländerungen? Eine im normalen
Geschäftsleben völlig unübliche Praxis, die kein Unternehmen akzeptieren würde.


Wir müssen uns diesbezüglich auch darüber klar werden, dass der Klimaschutzstandard alleine, also für sich gesehen, nichts, aber auch gar nichts dazu beiträgt, das die Welt besser, gerechter oder lebenswerter wird.

Kein einziger Klimaschutzstandard trägt aktiv etwas gegen den Klimawandel bei. Deshalb sprechen wir auch nicht von Gold Standard oder VCS Projekten, sondern von Projekten die in dem einen oder im anderen Standard zertifiziert sind.

Die wahren Helden sind nicht die Standards
sondern die Projektbetreiber!

Es sind die Projektbetreiber mit Ihren Projekten vor Ort in Südamerika,
Asien oder auch in Afrika Projekte entwickeln und umsetzen und die finanziellen
Risiken tragen.
Projekte, deren Ziel es ist CO2-Emissionen zu vermeiden (Projekte aus dem
Bereich der erneuerbaren Energien wie Wind, Wasserkraft, Solar oder Biomasse)
oder CO2-Emissionen zu binden, also aktiv der Atmosphäre entziehen
(Aufforstungs- und Waldschutzprojekte).

Es sind auch die Projektbetreiber und nur diese, die Projektrisiken eingehen und
über viele Jahre tragen, indem sie Projekte in Gegenden initialisieren die durch
kriegerische Auseinandersetzungen, instabile Regierungen oder schwierige
geologische Bedingungen von Haus aus benachteiligt sind.

Fakt ist...

Wir verlassen den Gold Standard weil:

1.  Wir können uns ein Klimaschutzprojekt, ohne die Verbesserung der sozialen
Strukturen und der Lebensbedingungen für die Menschen im Projektgebiet nicht
vorstellen. Diese Vorstellung teilt der Gold Standard leider nicht mit uns.

2.  Wir denken, dass in einem Aufforstungsprojekt das Aufforsten von standort-
heimischen Baumarten wichtiger ist, als eine auf den Tag festgelegte Bauminventur. Diese Auffassung teilt der Gold Standard leider nicht mit uns. 

3.  Wir sehen den Wissenstransfer bei der Durchführung von Klimaschutzprojekten
in die Entwicklungs- und Schwellenländer als einen der elementaren Stützpfeiler
eines jeden Klimaschutzprojektes. Dieser Ansicht widerspricht der Gold Standard
insofern, dass eine schnelle Waldinventur, am besten ausgeführt von einem
europäischen Dienstleister, der Projektbeteiligung von lokalen Akteuren, deutschen Universitäten und Fachhochschulen vorzuziehen ist.

4.  Wir stellen fest, dass die Gebühren und Abgaben, die ein Klimaschutzprojekt an
den Gold Standard abzuführen hat, sich dramatisch und unvorhergesehen erhöht haben.

5.  Wir stellen fest, dass für den Gold Standard ein reines Abarbeiten von sich permanent veränderten Vorschriften und Einhalten der Regeln, seien sie noch so praxisfern, einen höheren Stellenwert hat als eine erfolgreiche Projektumsetzung. 


6.  Wir stellen fest, dass die Verbesserungen der sozialen Strukturen und der Lebensbedingungen für die Menschen im Projektgebiet für den Gold Standard, bei der Zertifizierung so gut wie keine Rolle spielt.  

Wie geht es mit weiter mit PROJECT TOGO?

  • Für eine erfolgreiche Projektumsetzung, außerhalb des Gold Standard wir PROJECT TOGO weiterhin in Anlehnung an die Kriterien des Gold Standard arbeiten
  • Alle erforderlichen Prüfungen und Waldinventuren werden, von zugelassenen Auditoren, durchgeführt und die jeweiligen Berichte werden auf der Projektwebseite transparent veröffentlicht
  • Die von uns berechnete CO2-Bindung durch Aufforstung wird von Sachverständigen und Forstingenieuren geprüft und Bestätigt oder Korrigiert. Dieser Vorgang wird ebenfalls transparent kommuniziert.
  • Die so gebundene Menge an CO2 wird, mittels Zertifikat, zum Kauf für Kompensationen angeboten.
  • Jedem so ermittelten CO2-Zertifikat wird mit einem, im Gold Standard zertifiziertes Projekt aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, unterfüttert.
  • Damit wird PROJECT TOGO zum Kombiprojekt, Zertifikate daraus bezeichnen wir als Kombizertifikate.
  • Die Stilllegung erfolgt in einer öffentlich einsehbaren (Web)Datenbank mit Blockchain-Technologie.
  • Die Stilllegung in der Datenbank wird von einem beauftragten Rechtsanwalt jährlich geprüft und testiert.
       

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